BEAST, Nürnberg
CASE, Köln


Expanded Cinema / Installation / Performance


Ein zwischen 2011 und 2014 fortlaufendes Projekt war „Travelling Cinema“, eine Mischung aus Expanded Cinema, Poesie und Klangkunst. Wir experimentierten mit der Synthese aus Bild - Text - Ton und unserer physischen Anwesenheit.


Wir arbeiteten dabei mit eigenen und gefundenen Bildern auf 16mm- und 8mm-Film und Text/Poesie/Theorie mit der Intention, einen audiovisuellen Ausdruck von Räumen zu schaffen. Diese Räume waren Teils konkret (sight specific), teils waren es abstrakte psychische Räume, die sich einer visuellen Darstellung entziehen möchten. Wir versuchten diese für einen Augenblick festzuhalten, jedoch war das „Festhalten“ nicht, um sie statisch werden zu lassen, sondern vielmehr, um einen Moment der Referenz innerhalb des Vergänglichen zu schaffen.




Für die von Nürnberger Akademie Gruppenausstellung BEAST entwickelten wir eine Expanded Cinema Performance in Zusammenarbeit mit dem Künstler Jakob Penca und der Cellistin Elisabeth Coudoux. Mit BEAST schufen wir eine Synthese aus analog und digital, indem wir altes Filmmaterial über Midi-angesteuerte Projektoren zeigten und zerstörten; Elektronisch erzeugte Sounds, sowie ein klassisches Cello schufen die Ton-Ebene. Wir erschufen dadurch eine physisch digitale Transformationen von analogen Prozessen. Ein Versuch das Publikum in eine neue post-digitale-pro-analoge Ära einzuführen, in der der Körper als letztes Interface übrig bleibt.