AWAKENING | DESTRUCTION
2019
„Alarmiertheit passt zum heutigen Lifestyle. Das geht einher mit den Themen Gefahr, Verbot und Katastrophe, die immer wieder auftauchen. Wir leben in einer Welt von simulierter Freiheit, die dazu führt, dass die Sehnsucht nach Sensation unser ständiger Begleiter ist. Außerdem ist da diese unklar getriggerte Unsicherheit, die auch allgegenwärtig ist. Der Alarm, sein Sound, seine visuellen Eigenschaften, ist in diesem Fall ein Katalysator für beides, für Angst und auch die Überwindung der Angst: Exzess, Überschreitung, Übertretung von Regeln.“
From Interview with Maria Wildeis in PERISPHERE
OPENING PERFORMANCE
„Alarmiertheit passt zum heutigen Lifestyle. Das geht einher mit den Themen Gefahr, Verbot und Katastrophe, die immer wieder auftauchen. Wir leben in einer Welt von simulierter Freiheit, die dazu führt, dass die Sehnsucht nach Sensation unser ständiger Begleiter ist. Außerdem ist da diese unklar getriggerte Unsicherheit, die auch allgegenwärtig ist. Der Alarm, sein Sound, seine visuellen Eigenschaften, ist in diesem Fall ein Katalysator für beides, für Angst und auch die Überwindung der Angst: Exzess, Überschreitung, Übertretung von Regeln.“
From Interview with Maria Wildeis in PERISPHERE
EXHIBITION VIEWS
Finissage Performance
Am 22.02.2019 fand die Finissage statt, wobei die Ausstellung mit einer Performance geschlos- sen wurde, bei der die Exposition live abgebaut wurde. Begleitet von zwei ferngesteuerten Drohnen, einem experimentellen, performativen Männer- Chor (Simon Rummel, Manfred Rücker, Leonhard Huhn, Fabian Jung), 100 Kerzen und zwei Sicherheitsbeauftragten (Milica Lopici und Thorsten Krämer), haben die Künstlerinnen, vor den Augen des Publikums, die Ausstellung fast vollständig abgebaut.
Zunächst wurde das Publikum von zwei Performern, den Sicherheitsbeauftragten, aus dem Aus- stellungsraum geführt. Zwei Drohnen inspizierten daraufhin den Raum. Anschließend kamen die Künstlerinnen in Schutzanzügen und Masken und bauten die Ausstellung ab, während das Pub- likum von außen zusah und der Männer-Chor das Geschehen musikalisch begleitete. Nachdem alle kontaminierten Kunstwerke, bis auf das skulpturale Objekt in der Mitte, entfernt wurden, wur- de der Boden gereinigt. Darauf führte der Chor das Publikum wieder in den Ausstellungsraum.
Eine der Drohnen flog mit der “Seele” des letzten kontaminierten Objektes in den Raum. Die “Seele”, ein Objekt aus Pyrowatte, das an der Drohne befestigt war, wurde über der kontaminier- ten Skulptur zur Explosion gebracht. Nach der Verbrennung der “Seele” verteilten die Sicher- heitsbeauftragten Kerzen an die Besucher, die angezündet und auf dem Objekt platziert werden konnten. Der Männer-Chor begleitete das Ritual bis zum Erlöschen der letzten Kerze.






































